30. November 2011
FDP-Stadtverband begrüßt Piraten-Vorschlag zur Nutzung von abgeordnetenwatch.de für Göttingen. Die Finanzierung muss jedoch gesichert sein.
Als „grundsätzlich positiv“ bewertet die FDP-Stadtverbandsvorsitzende Felicitas Oldenburg den Vorschlag der Göttinger Piraten, auch für die Göttinger Kommunalpolitik das Internetportal www.abgeordnetenwatch.de zu nutzen. Mittlerweile sind über 20 Kommunen in dem Portal angemeldet.
„Abgeordnetenwatch hat sich bereits auf Europa-, Bundes- und Landesebene bewährt. Den Bürgern wird hier ein weiterer Weg geboten, um mit den Kommunalpolitikern ins Gespräch zu kommen und konkrete Anliegen darzulegen. Ich persönlich ziehe jedoch weiterhin das persönliche Gespräch vor und bin auch per Email erreichbar“, erklärt die FDP-Abgeordnete im Göttinger Stadtrat. Oldenburg gibt zu bedenken: “Zudem ist die Arbeit in Rat oder Kreistag natürlich eine ehrenamtliche Tätigkeit. Das sollten auch die Piraten im Kopf behalten.“
Auch die Kostenfrage stelle sich. Laut Auskunft von abgeordnetenwatch.de belaufen sich die Kosten pro Kommune und Jahr alleine für die Technik auf rund 1.200 €. Dazu kämen die Kosten für die Betreuung und Moderation. Alle Kosten müssten aus Spenden gedeckt werden. „Die Initiative für mehr Transparenz ist aus Sicht der FDP zu begrüßen.“, betont Oldenburg Nur mehr Ausgaben zu fordern sei jedoch nicht redlich.
Hier findet sich eine Übersicht der Kommunen, die bereits bei Abgeordnetenwatch nutzen:
http://www.abgeordnetenwatch.de/kommunen-933-0.html
