12. Januar 2011
FDP gegen „Kinderlandverschickung“ der Dransfelder Kinder im Zuge von Schulstrukturänderungen
Der Vorsitzende und schulpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Göttinger Kreistag, Norbert Ullrich, wendet sich gegen Überlegungen, bei einer Zusammenfassung der Haupt- und Realschulen in Dransfeld und Adelebsen die Fünft- und Sechsklässler aus Dransfeld nach Adelebsen fahren zu lassen. „Eine Schulstrukturreform auf Kosten der Schülerinnen und Schüler darf es nicht geben. Die Idee einer Kinderlandverschickung der Dransfelder Kinder ins weit entfernte Adelebsen ist geradezu absurd“, sagt Ullrich. Auf Antrag von CDU und Grünen prüft die Göttinger Kreisverwaltung derzeit ein solches Modell. Der FDP-Politiker meint: „Mit solchen Überlegungen werden auf Dauer die Schulstandorte sowohl in Dransfeld als auch in Adelebsen gefährdet. Welche Dransfelder Eltern werden denn ihre Kinder gern auf eine Schule schicken wollen, bei der sie als 10- und 11-jährige 30 Kilometer fahren müssen? Eine funktionierende Schule wie die Schule am Hohen Hagen in Dransfeld darf nicht zerstört werden. Für Adelebsen muss ein besserer Weg gefunden werden, um auch dort die Schule zu erhalten.“
