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FDP kritisiert Wiederholung der Elternbefragung zu IGS Bovenden

Die FDP-Fraktion im Göttinger Kreistag kritisiert die von der Kreisverwaltung geplante Wiederholung der Elternbefragung zur von CDU und SPD gewollten Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule in Bovenden. Die erste Befragung der Eltern im vergangenen Dezember hatte ergeben, dass das Interesse von Eltern an der Gründung einer IGS in Bovenden nur gering ist und die gesetzlichen Mindestanforderungen nicht erfüllt. Zu der Wiederholung der Befragung erklärt der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion, Norbert Ullrich, in einer Pressemitteilung: „Offenbar wollen CDU, SPD und Kreisverwaltung so lange fragen, bis ihnen das Ergebnis gefällt. Dabei liegt auf der Hand, dass ein solches Ergebnis kein zuverlässiges Ergebnis wäre.“ Ullrich verweist zudem auf die Bevölkerungsstruktur und die Wünsche der Eltern und der Gemeinde Bovenden: „Wenn eine zusätzliche Gesamtschule geschaffen werden soll, ist eine IGS Bovenden der falsche Weg. Die IGS mit ihrer gemeinsamen Beschulung leistungsstarker und leistungsschwacher Kinder ist eine Sonderform, die sich nicht als einzige Schulform eines Mittelzentrums wie Bovenden eignet. Diese Schulform gehört vielmehr als Angebot neben anderen Schulen in ein Oberzentrum wie Göttingen. Bovenden ist zudem ein Ort mit hohem Akademikeran-teil und vielen Gymnasialempfehlungen. Diese Eltern werden ihre Kinder lieber auf ein Göttinger Gymnasium als auf eine IGS Bovenden schicken wollen. Nicht ohne Grund hat-te sich ja der  Bovender Gemeinderat für eine Kooperative Gesamtschule ausgesprochen, nicht für eine Integrierte Gesamtschule. Um den Schulstandort Bovenden braucht man sich im Falle der Beibehaltung der vorhandenen Schule am Osterberg oder im Falle der Einrichtung einer kooperativen Gesamtschule keine Sorgen zu machen.“

Verfasser: FDP im Göttinger Kreistag

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