23. Januar 2010
FDP verurteilt Attentat im Kreishaus
Die FDP-Kreistagsfraktion verurteilt den am Freitag ausgeführten Sprengstoff-Anschlag, bei dem im Bereich der Ausländerbehörde ein Mitarbeiter der Kreisverwaltung verletzt worden war. Am Ort des Anschlags war ein Flugblatt gegen Abschiebungen vorgefunden worden. Bereits in den Tagen zuvor waren linksextreme „Autonome“ in das Göttinger Gerichtsgebäude eingedrungen, um gegen Abschiebungen zu protestieren. Der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion, Norbert Ullrich, meint: „Gewalt ist keine Lösung, egal ob hinter diesem Anschlag Linksextremisten oder ausländische Gruppierungen stecken. Zur Demokratie gehört, dass man die vom Parlament gemachten Gesetze respektiert. Die Mitarbeiter der Ausländerbehörde sind wie alle anderen Beamten nun einmal verpflichtet, die geltenden Gesetze anzuwenden. Terrorakte dürfen keinen Erfolg haben!“ Der FDP-Kreistagsabgeordnete Reinhard Schmidt ergänzt: „Solche Akte führen dazu, dass Verwal-tungsmitarbeiter von der Polizei geschützt werden müssen und eine offene Verwaltung nicht mehr möglich ist. Es ist ein Angriff auf Menschen und auf die Demokratie. Hoffen wir, dass die Polizei den Täter fasst und der Attentäter samt Hintermännern für diese abscheuliche Tat einen strengen Richter findet.“
