20. Februar 2009
FDP will Schuldenuhr für Kreis Göttingen
Die FDP im Göttinger Kreistag will erreichen, dass künftig eine Schuldenuhr auf den jeweils aktuellen Schuldenstand des Kreises Göttingen hinweist. Einen entsprechenden Antrag hat die FDP-Kreistagsfraktion für die nächste Kreistagssitzung eingebracht. Die elektronisch betriebene Schuldenuhr soll auch anzeigen, wie hoch der auf den einzelnen Bürger entfallende Anteil am Schuldenstand ist. Der FDP-Kreistagsabgeordnete Reinhard Schmidt meint zur Begründung: „Statt der Reduzierung der Schulden wird jedes Jahr das Kreditvolumen des Landkreises erhöht. Der Haushalt des Kreises Göttingen ist bald nicht mehr genehmigungsfähig. Die Öffentlichkeit hat ein Anrecht darauf, ständig über die finanzielle Situation des Landkreises informiert zu werden“. Der FDP-Fraktionsvorsitzende Norbert Ullrich verweist ergänzend auf positive Beispiele: „Im Landtag in Hannover hängt auch eine Schuldenuhr. Die Erfolge der CDU/FDP-Landesregierung beim Abbau der Neuverschuldung werden dort deutlich. Solch ein Ansporn kann unserem Kreistag ebenfalls gut tun. Es muss endlich Schluss sein mit der Verschuldungspolitik auf Kosten der jüngeren und kommenden Generationen.“
