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Nach Hamburger Bürgerentscheid Gesamtschulpläne auch im Kreis Göttingen stoppen!

Der Vorsitzende und schulpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Göttinger Kreistag, Norbert Ullrich, fordert nach dem Hamburger Bürgerentscheid zur dortigen „Primarschule“ CDU, SPD und Grüne auf, ihre Gesamtschulpläne auch für den Kreis Göttingen zu stoppen. In Hamburg hatten am Sonntag die Bürger mit deutlicher Mehrheit gegen die Einführung einer „Primarschule“, d.h. gemeinsame Beschulung aller Schüler von Klasse 1-6, gestimmt. CDU, SPD, Grüne und „Die Linke“ hatten sich in Hamburg für die Primarschule eingesetzt. Die FDP hatte dagegen in Hamburg die Bürgerinitiative „Wir wollen lernen“ unterstützt, die die „Primarschule“ nun zu Fall brachte.

„CDU, SPD und Grüne sollten aus Hamburg lernen, dass die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger sich kein „längeres ge-meinsames Lernen“ der Kinder vorschreiben lassen will und bereit ist, für das gegliederte Schulsystem ab Klasse 5 zu kämpfen. Die Situation im Kreis Göttingen ist ähnlich wie in Hamburg: CDU, SPD und Grüne versuchen hier auf Biegen und Brechen den Kindern Gesamtschulen aufzuzwingen. Mehrere Befragungen haben gezeigt, dass auch im Kreis Göttingen nur eine Minderheit der Eltern ihr Kind zur Gesamtschule schicken will. Pädagogisch ist das „gemeinsame Lernen über Klasse 4 hinaus“ für die meisten Kinder ohnehin das falsche Konzept“, meint Ullrich. „Demokratie heißt nicht Herrschaft der Partei-Ideologie – CDU, SPD und Grünen täte es gut, in der Schulpolitik zur Abwechslung einmal auf das Volk zu hören“, so der FDP-Politiker abschließend.

Verfasser: FDP im Göttinger Kreistag

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