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Wiederholung der Umfrage zeigt erneut fehlenden Elternwillen für eine IGS Bovenden

Der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion, Norbert Ullrich, wertet das Ergebnis der Wiederholungs-Umfrage zur Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule (IGS) in Bovenden als „erneuten Fehlschlag für die Gesamtschul-Ideologen“. Bei der neuen Elternbefragung hat sich - trotz monatelanger massiver Beeinflussung durch die Gesamtschulbefürworter – wiederum keine Mehrheit der Bovender Eltern für eine IGS Bovenden gefunden. Nur 49% der Bovender Eltern (und damit kaum mehr als in der ersten Umfrage) gaben an, ihr Kind am liebsten auf eine IGS Bovenden schicken zu wollen. Damit kommen statt der erforder-lichen 130 Schüler pro Jahrgang nur ca. 60 Bovender Kinder für eine IGS zusammen. In den Bovender Nachbargemeinden Göttingen (4%), Radolfshausen (9%) und Adelebsen (15%) ist die in der Umfrage erklärte Neigung zu einer IGS Bovenden sogar noch weitaus geringer. Nur unter Einbeziehung von angegebenen unverbindlichen Wünschen aus von Bovenden weit entfernten Orten wie Hann.Münden, Staufenberg, Duderstadt und Gieboldehausen sowie solcher Eltern, die bloß eventuell ihr Kind auf eine IGS Bovenden schicken wollen, lässt sich rechnerisch eine ausreichende Schülerzahl für eine IGS Bovenden ermitteln. Ullrich meint hierzu: „Eine verlässliche Basis für die Gründung einer IGS Bovenden ist nicht gegeben. In Wirklichkeit wird es kaum Eltern geben, die ihren Kindern derart weite Schulwege wie z.B. von Staufenberg nach Bovenden zumuten werden. Wer jetzt in Bovenden die Schule am Osterberg (Haupt- und Realschule) schließen und den Bovendern eine IGS aufzwingen will, handelt verantwortungslos.“ Der FDP-Politiker macht zudem darauf aufmerksam, dass selbst in Hochburgen der linken Parteien wie Göttingen und Bovenden die Elternumfragen keine klaren Pro-Gesamtschul-Mehrheiten ergeben, während andernorts beide Elternumfragen deutliche Mehrheiten für das gegliederte Schulsystem mit Gymnasium, Realschule und Hauptschule erbracht haben – aktuell z.B. in Hann.Münden 40% für Gymnasium/Realschule/Hauptschule gegen 3% für Gesamt-schule, in Duderstadt 40% gegen 7% und in Gieboldehausen 63% gegen 7%. Ullrich hier-zu: „SPD und Grüne sollten endlich den differenzierten Elternwillen zur Kenntnis nehmen und sich klarmachen, dass auch viele ihrer eigenen Wähler und Mitglieder nicht überall Gesamtschulen wollen. Richtschnur für die Schulpolitik müssen Bildungsqualität und Elternwille sein.“

Verfasser: Kreistagsfraktion

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