28. April 2010
FDP warnt vor linksextremer Gewalt
Die Göttinger FDP warnt vor einem Erstarken des Linksextremismus in der Region Südniedersachsen. „Der Bombenanschlag auf das Kreishaus, die gewalttätigen Übergriffe auf zwei Personen allein aufgrund ihrer Kleidung sowie die zahlreichen Brandanschläge auf Polizeifahrzeuge und Privatwagen geben uns großen Anlass zur Besorgnis. Die jüngsten Ereignisse unterstreichen leider eindrucksvoll die Zahlen der Polizeidirektion Göttingen, die einen erschreckenden Anstieg linksmotivierter Straftaten um 29 Prozent im vergangenen Jahr festgestellt hat“, so die FDP-Kreisvorsitzende Christiane Brunk. Mit dem Anschlag auf das Kreishaus habe die linksextreme Gewalt zudem eine neue Qualität bekommen.
„Gewalt von Links hat sich mittlerweile zu einer ernstzunehmenden Gefahr für das Ansehen der Region entwickelt. Göttingen ist, nach Berlin und Hamburg, das Zentrum linksmotivierter Gewalt in Deutschland. Das dürfen wir nicht tatenlos hinnehmen. Wir Liberale lehnen jede Form des Extremismus ab, ob linksextrem, rechtsextrem oder religiös motiviert. Angesichts der aktuellen Ereignisse in Göttingen dürfen wir daher nicht auf dem linken Auge blind sein“, mahnt der FDP-Bundestagsabgeordnete Dr. Lutz Knopek.
„Der Kampf gegen den Extremismus fordert den Schulterschluss aller Demokraten. Leider ist dies in der Vergangenheit nur unzureichend erfolgt. Insbesondere Abgeordnete der GRÜNEN in Rat und Kreistag haben sich immer wieder an die Seite gewaltbereiter Linker gestellt. Wir hoffen, dass angesichts der jüngsten Ereignisse ein Umdenken einsetzt und die GRÜNEN sich klar und deutlich von diesen Strömungen distanzieren“, so der FDP-Fraktionsvorsitzende im Kreistag Dr. Norbert Ullrich.
