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Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke ist ökonomisch und ökologisch richtig

Die FDP hat die von der schwarz-gelben Bundesregierung geplante Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke bei einer Demonstration von Atomkraftgegnern vor der FDP-Geschäftsstelle in Göttingen verteidigt. “Dieser Schritt ist ökonomisch und ökologisch richtig. Die FDP hält an dem Ziel fest, die Stromversorgung langfristig vollständig aus erneuerbaren Energien zu decken. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg, bei dem wir die Kernkraft als Brückentechnologie benötigen”, so die FDP-Kreisvorsitzende Christiane Brunk. Trotz massiver staatlicher Subventionierung seien die regenerativen Energien auf absehbare Zeit nicht wettbewerbsfähig. Zudem drohe bei einem raschen Ausstieg aus der Kernenergie laut einer Studie der Deutschen Energieagentur DENA eine Lücke bei der Stromversorgung, die nur durch den Weiterbetrieb alter, CO2-emittierender Kohlekraftwerke geschlossen werden könnte.

“Eine Kilowattstunde Strom aus Kernenergie kostet in der Herstellung 2,6 Cent. Eine Kilowattstunde Strom aus Photovoltaik wird ab 1.10. dieses Jahres mit 33 Cent vergütet. Das Ökoinstitut hat vor diesem Hintergrund berechnet, dass eine moderate Laufzeitverlängerung eine Preisdämpfung von 10 Prozentfür die Endkunden bedeutet. Angesichts der ohnehin schon überdurchschnittlichen Strompreise in Deutschland ist dies dringend angezeigt. Zudem benötigen wir Kernkraftwerke, um unsere Grundlast zu decken. Der stark schwankungsanfällige Strom aus erneuerbaren Energien kann dies derzeit nicht leisten”, erläutert Brunk die ökonomischen Vorteile der Laufzeitverlängerung.

Wer den Klimaschutz ernst nehme, komme nicht an einer Laufzeitverlängerung vorbei. “Schalten wir die Kernkraftwerke ab, müssen wir die entstehende Stromlücke entweder mit importiertem Strom aus franzöischen Kernkraftwerken kompensieren oder aus alten, CO-aussstossenden Kohlekraftwerken. Weder das eine noch das andere ist eine attraktive Alternative. Stattdessen sollten wir die Laufzeiten der deutschen Kraftwerke moderat verlängern und die entstehenden Gewinne in die Weiterentwicklung regenerativer Energien und Speichertechnologien investieren. Das ist der schnellste Weg zum regenerativen Zeitalter”, ist sich die FDP-Vorsitzende sicher.

Verfasser: Kreisverband

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