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MdEP Chatzimarkakis zu Gast bei WRG und Primatenzentrum

Bei einem Besuch in Göttingen am 17.04.09 lobte Dr. Jorgo Chatzimarkakis, FDP Europaabgeordne-ter, den Raum Göttingen. “Hier passiert etwas, Forschungsergebnisse fließen in die Wirtschaft direkt ein!” stellte er bei einem Besuch der WRG Wirtschaftsregion Göttingen GmbH fest. Nachdem der WRG Geschäftsführer Detlev Barth die Arbeit und Erfolge der WRG vorgestellt hatte, diskutierte die Besucherrunde die regionalen wirtschaftspolitischen Aufgaben im Hinblick auf europäische Vorgaben und Unterstützung aus Brüssel. Der FDP Europaabgeordnete war sich mit dem Göttinger Europakandidaten Hartwig Ubben einig, dass Europa oft noch weit entfernt vom einzelnen Bürger und hier mehr Information nötig sei.

Im Anschluss besuchte Dr. Chatzimarkakis das Deutsche Primatenzentrum, begleitet von der FDP Kreisverbandsvorsitzenden Christiane Brunk und dem Europakandidaten Hartwig Ubben, die das Besuchsprogramm organisiert hatten. In einer offenen und intensiven Diskussion mit dem Geschäftsführer des DPZ, Herrn Michael Lankeit und leitenden Wissenschaftlern, erläuterte Dr. Chatzimarkakis  den Vorschlag der europäischen Liberalen zu einer Richtlinie für den Tierschutz. Hier ist eine Verschärfung in Bezug auf die Verwendung von Versuchstieren, ein Verbot der Wiederverwendung stark beanspruchter Versuchstiere, vorgesehen.

Die Wissenschaftler trugen ihre Bedenken im Hinblick auf ihre Forschungsarbeit einschränkende Vorgaben vor und verdeutlichten dies an Beispielen ihrer Arbeit vor Ort. Die intensive Diskussion und eine abschließende Führung über das Gelände des DPZ überzeugten Dr. Chatzimarkakis von der hervorragenden Arbeit der Göttinger Wissenschaftler. “Dies ist eine Institution von Weltruf, deren Arbeit auch weiterhin in Göttingen erfolgen sollte” zeigte sich der FDP Europaabgeordnete beeindruckt. Die anwesenden FDP Politiker bedankten sich für die engagierte und interessante Diskussion. Die Besucher-gruppe stimmte überein, dass die hervorragende Arbeit des DPZ in Göttingen dauerhaft fortgeführt werden muss.

Verfasser: Kreisverband

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