1. September 2011
Liberale gegen unnötigen Ausbau der KGS-Küche und für verlässliches Schulessen
Die Göttinger FDP wendet sich gegen den geplanten teuren und unnötigen Ausbau der KGS-Mensaküche, da bewährte Anbieter für gesundes und vielseitiges KiTa-Essen bereitstehen. Die FDP-Stadtverbandsvorsitzende Felicitas Oldenburg erklärt: „In Zeiten notwendiger Haushaltskonsolidierung nach dem ruinösen und damit unsozialen Kurs von SPD/Grünen kann kein Bürger verstehen, dass für einen überzogenen Ausbau der KGS-Mensa mehr als eine Million Euro verschwendet werden soll.“
Die Liberale erläutert: „Statt neue Küchenkapazitäten am Bedarf vorbei in der KGS zu bauen, sollte die Stadtverwaltung es den bewährten Externen ermöglichen, KiTa-Essen und zukünftig möglichst auch Schulessen im verbindlichen Abonnement zu liefern.“ Nachweislich sei das bisher rund 80.000 KiTa-Essen liefernde Studentenwerk in der Lage und bereit, die üblichen jährlichen Anschlussverträge mit der Stadt über KiTa-Essen zu schließen. Darüber hinaus mahnt Oldenburg: „Die Göttinger Verwaltung sollte mit weiteren Externen unbedingt über Möglichkeiten verhandeln, Schulessen anzubieten und die dafür nötige Planungssicherheit gewährleisten statt mit eigenen überteuerten Ausbauten Tatsachen zu schaffen. Für die wirklich nötigen Investitionen in Bildung, beispielsweise in die Inklusion behinderter Kinder, bleibt sonst kein Geld.“ Die Göttinger Liberalen setzen auf ein dringend gebotenes Umsteuern in der Göttinger Politik, damit die Stadt ihre Zukunft sichert.
Der falsche Weg ist es dagegen, wie bei der KGS-Küche teure und unnötige Doppelstrukturen aufzubauen, wenn externe Anbieter für das KiTa-Essen vorhanden sind. Die Stadtverbandsvorsitzende der Liberalen hält fest: „Täglich gesundes Essen statt dem Gang zur Pizzabude ist für unsere Kinder in KiTas und Schulen eine wesentliche Bedingung. Das qualitativ ausgezeichnete Essen des Studentenwerks kenne ich persönlich durch Probeessen für unseren Schulkinderhort der Höltyschule.“ Die Stadt sei nun zum Handeln aufgefordert. „Wir erwarten von der Stadt, dass sie mit mehreren externen Anbietern fair und ergebnisorientiert verhandelt und nicht Geld durch überteuerte eigene Angebote verschwendet, welches an anderer Stelle dringend benötigt wird. Daher sollte man das Thema nicht auf die lange Bank schieben“, erklärt Felicitas Oldenburg.
