19. November 2008
Anwohner der Reinhäuser Landstraße werden um ihren Schlaf gebracht
Die FDP-Ratsfraktion hat die Informationspolitik der Stadt Göttingen beim Umbau der Reinhäuser Landstraße kritisiert. Am 18.11. hätten die Anwohner der Reinhäuser Landstraße ein Schreiben erhalten, dass bereits ab dem Vortag nächtliche Arbeiten am Regenwasser-Hauptkanal durchgeführt würden. Die Nachtschichten, die bis zum 21.11. in der Zeit von 19.30 Uhr bis 05.00 Uhr durchgeführt würden, seien notwendig, um den Fertigstellungstermin zu halten, heißt es in dem Schreiben des Ingenieurbüros Gajowski.
„Es ist ein unmöglich, dass die Stadt es für nicht nötig erachtet, die Anwohner rechtzeitig über diese nächtlichen Störungen zu informieren. Für viele Anwohner bedeutet dies, dass sie für diesen Zeitraum Schlafzimmer, die an der Straßenseite liegen, nicht nutzen können“, so der FDP-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Thielbörger. Die nächtlichen Störungen seien eine Zumutung für die Anwohner und auf die unzureichende Planung seitens der Stadt Göttingen zurückzuführen. „Es zeigt sich deutlich, dass die Stadt mit dieser Großbaumaßnahme überfordert ist. Wer nachts bauen muss, um rechtzeitig fertig zu werden, hat schlecht geplant. Wir haben daher vollstes Verständnis für die ständigen Beschwerden der Anwohner“, erklärt Thielbörger. Die Anwohner, die den Umbau der Reinhäuser Landstraße mehrheitlich nicht gewollt hätten, müssten diesen nicht nur bezahlen, sondern würden jetzt auch noch ihres Schlafes beraubt.
