9. Juni 2009
Das Apex stärken
Die FDP-Ratsfraktion macht sich für einen Erhalt der Galerie Apex stark. In einem gemeinsamen Antrag mit der CDU zur Kulturausschusssitzung am 18. Juni fordern die Liberalen die Entwicklung eines tragfähigen Konzeptes zum Erhalt des renommierten Göttinger Kulturbetriebs. „Mit dem Apex haben wir in Göttingen eine überregional anerkannte Institution im Bereich der Bildenden Kunst und der Kleinkunst. Es muss möglich sein, auf die veränderten Wettbewerbsbedingungen in der Gastronomie zu reagieren und eine langfristige Absicherung des Apex zu ermöglichen“, so FDP-Ratsherr Ben Schroeter. Bisher habe die Gastronomie des Apex Überschüsse zur Finanzierung des Kulturbetriebs erwirtschaftet. Seit dem Jahr 2000 seien diese jedoch stark rückläufig. Eine alleinige Erhöhung der öffentlichen Zuschüsse greife jedoch aus Sicht der FDP zu kurz.
„Vor dem Hintergrund der geplanten Veränderungen des kulturellen Angebots in Göttingen, wie etwa die Einrichtung des Kulturquartiers (KuQua), sind wir der Überzeugung, dass das Apex allein mit einem höheren öffentlichen Zuschuss nicht gesichert werden kann. Der Trägerverein des Apex und die Kulturverwaltung müssen sich vielmehr Gedanken machen, mit welchen Alleinstellungsmerkmalen das Apex zukünftig erfolgreich sein kann“, erläutert Schroeter. Auch eine Trennung von Gastronomie und Kulturbetrieb müsse dabei in Betracht gezogen werden. „In jedem Fall muss aber klar werden, dass die Kultur nicht die Kneipe finanziert, sondern umgekehrt“, stellt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP klar. Die FDP sei optimistisch, dass ein „turnaround“ beim Apex möglich sei.
