10. November 2008
Die unendliche Geschichte der Südumgehung
Die FDP-Ratsfraktion hat ihre Forderung nach dem Bau der Südumgehung erneuert. „Die Südumgehung Geismar ist heute notwendiger denn je. Obwohl seit fast 75 Jahren in immer anderen Varianten über diese Entlastungsstraße diskutiert wird, hat sich in den letzten Jahren nichts getan. SPD und Grüne haben immer wieder die Planung verhindert“, so der FDP-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Thielbörger.
Die FDP begrüße die Zusage der Verwaltung, im nächsten Jahr die westliche Verbindung von der B 27 zum Rosdorfer Kreisel bauen zu wollen. Dadurch werde das Naherholungsgebiet Kiessee entlastet und die Bedarfsumleitung der A 7 optimiert. Doch bei diesen Planungen dürfe nicht gestoppt werden.
Die FDP-Geismar schließt sich diesen Forderungen an und fordert eine schnellstmögliche Entlastung der Reinhäuser Landstraße. „Der Ausbau der Reinhäuser Landstraße, der auf Kosten der Anlieger erfolgt ist, ist ohne Entlastung durch die Südumgehung nutzlos“, so die Vorsitzende der FDP-Geismar Kornelia Krickhahn. Die Äußerungen der GRÜNEN, nachdem ein Rückgang der Verkehrsströme den Bau der Südumgehung überflüssig gemacht hätte, kämen einer Verhöhnung der betroffenen Anwohner gleich. Krickhahn forderte daher, dass zusätzlich Planungskosten für den restlichen Bau der Südumgehung in den Haushalt 2009 eingestellt werden.
