24. September 2007
Freileitung statt Erdkabel
Die FDP-Ratsfraktion wird der durch Südniedersachsen geplanten 380 KV-Leitung erheblichen Widerstand entgegensetzen. Dass die Trasse ausgerechnet durch das dicht besiedelte Leinetal führen muss, ist keineswegs als zwingend einsehbar. Andere Varianten sind bisher nicht genügend diskutiert worden.
Gegebenenfalls muss die Höchstspannungsleitung in der Nähe von Wohnbebauuung unterirdisch verlegt werden. Wirtschaftliche Interessen dürfen nicht über die Gesundheitssicherung der Menschen gestellt werden.
Nach dem Motto „Einigkeit macht stark“ fordert die FDP-Fraktion die Bündelung der Kräfte des Widerstandes im Göttinger Bereich. So sollte umgehend ein Arbeitskreis aus Politik und Verwaltung ins Leben gerufen werden, der sich intensiv mit diesem Problem befasst. Auch eine enge Zusammenarbeit mit dem Landkreis sollte positiv erwogen werden.
Ein solches Gremium könnte die Interessen der betroffenen Wohn- und Gewerbegebiete unserer Stadt bestmöglichst vertreten, zumal insbesondere sicherlich Gespräche mit der Bunderegierung und dem Land Niedersachsen geführt werden müssen. Letztendlich wird die FDP-Fraktion nicht unversucht lassen, die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt mit ins Boot zu holen.
