19. Oktober 2007
Lärm auf A 7: Blookweg ohne Schutz
Für die FDP-Ratsfraktion ist vollends unverständlich, warum den Anwohnern des Blookweges der Lärmschutz entlang der Autobahn versagt werden soll. Das Argument „zu teuer“ kann es nicht sein.
Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr handelt hier eindeutig widersprüchlich. Denn dort, wo kein Lärmschutz erforderlich ist wie z.B. an der Überführung der Autobahn 7 am Kauf Park, ist eine Lärmschutzwand angebracht worden. Diese Flächen verunzieren obendrein das Landschaftsbild, versperren den Blick auf Göttingen und fallen bloß negativ ins Auge.
An dieser Stelle wäre eine erhebliche Kostenreduzierung möglich gewesen und die hier eingesparten Mittel hätten für einen sinnvollen Lärmschutz an anderer Stelle, so in Elliehausen, Verwendung finden können.
Fazit:
Es mutet als Schildbürgersteich an, dort, wo ein Lärmschutz gebraucht wird, kommt er nicht hin – dort wo er überflüssig und eher störend ist, wird er angebracht.
Die FDP-Fraktion kritisiert das Verhalten der Landesbehörde in diesem Fall in vollem Umfang und wird sich dafür einsetzen, dass der Blookweg gegen den Lärm von der Autobahn bestmöglich geschützt werden soll.
