27. Juli 2007
IKEA MUSS NACH GÖTTINGEN KOMMEN
Nach Gerüchten zu einer möglichen Absage des schwedischen Möbelkonzerns IKEA fordert die FDP-Ratsfraktion Oberbürgermeister Meyer auf, sich klar und deutlich zu IKEA zu bekennen. „Der Oberbürgermeister muss endlich mit dem taktieren aufhören und den Vertrag mit IKEA unter Dach und Fach bringen. IKEA und das Furniture Competence Center (FCC) müssen nach Göttingen kommen“, so der Fraktionsvorsitzende Wolfgang Thielbörger. IKEA bringe ein riesiges Kaufkraftpotenzial mit sich und würde dazu beitragen, Wachstum und Beschäftigung in der Stadt zu sichern. Deshalb müsse der Oberbürgermeister schnellstmöglich grünes Licht für das noch ausstehende Einzelhandelsgutachten geben. „Wir dürfen keine weitere Zeit verlieren. Auch andere Städte sind brennend an einer IKEA-Ansiedlung interessiert. Wir dürfen nicht riskieren, dass Göttingen am Ende das Nachsehen hat“, so Thielbörger.
Die bei SPD und Grünen bestehenden Bedenken hinsichtlich der Einrichtung eines dritten Einzelhandelsstandortes teile die FDP-Ratsfraktion nicht. „Wir hätten uns zwar eine Ansiedlung auf der Siekhöhe gewünscht, aber Wettbewerb belebt das Geschäft und wirkt sich am Ende positiv für alle aus. Das haben die Erfahrungen mit dem Kaufpark klar und deutlich gezeigt“, stellt Wolfgang Thielbörger fest. Deshalb fordere die FDP auch weiterhin, die Göttinger Liste der innenstadtrelevanten Sortimente abzuschaffen und für einen Wettbewerb der verschiedenen Standorte auf Augenhöhe zu sorgen. „Wer in Göttingen durch Investitionen Arbeitsplätze schaffen möchte, dem darf die Stadt keine Steine in den Weg legen. Egal ob in der Innenstadt, auf der Siekhöhe, am Kaufpark oder anderswo. Wir dürfen keinen Standort bevorzugen oder benachteiligen“, so Thielbörger abschließend.
